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Dozentenprofil |
Dr. h.c. Michael Engelhard Redenschreiber zweier Bundespräsidenten (Bonn) |
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Profil: |
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Die FAZ nannte den Diplomaten im Dienst der Bundesrepublik Deutschland Dr. h.c. Michael Engelhard einmal "den besten politischen Redenschreiber der Nachkriegszeit". Als Redenschreiber u.a. zweier Bundespräsidenten und eines Bundesaußenministers ist er ein Profi durch und durch und ein Schreibtalent, das seinesgleichen sucht. |
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Kurzvita: |
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Dr. Engelhard trat 1966 in den Auswärtigen Dienst ein und war zuletzt Generalkonsul in Mailand und Chicago. 1973 war er persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt; 1975-79 Redenschreiber für Bundespräsident Walter Scheel; 1985-86 Redenschreiber für Bundespräsident Richard von Weizsäcker und 1986-91 Redenschreiber für Bundesminister Hans-Dietrich Genscher. Dr. Engelhard ist Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS). |
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Seminare: |
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Kurz-Interview mit Dr. h.c. Michael Engelhard |
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- Was war ein Highlight in Ihrer bisherigen Tätigkeit?
»Ich habe die Reden für zwei Bundespräsidenten entworfen: Walter Scheel und Richard von Weizsäcker, zwei höchst respektable Politiker, die ihr Bestes für Staat und Demokratie einbrachten. Es war sinnvoll und es war eine Freude, für sie zu arbeiten.«
- Wie steht es momentan um die deutsche Rede-Kultur?
»Schlecht. Wenn wir aufmerksam die Zeitungen studieren, stellen wir fest, dass die meisten Politiker-Reden gegenwärtig Misserfolge sind. Kaum hat der Staatsmann etwas gesagt, wird es auch schon von buchstäblich allen in tausend Teilchen zerrissen: von der eigenen Partei, dem Koalitionspartner, dem politischen Gegner, den Medien, den gesellschaftlichen Gruppen, den Verbänden. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass die erfolgsorientierten Politiker aller Parteien zurzeit so oft das Gegenteil von dem erklären, was noch gestern oder vorgestern als ihre felsenfeste Überzeugung erschien.«
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