Helmut H. Fischer Redenschreiber und Medienberater (Bonn)
Profil:
Helmut H. Fischer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit interner und externer Kommunikation. Er hielt selbst eine Vielzahl von Reden und Vorträgen, realisierte zahlreiche PR-Maßnahmen und war Redenschreiber für den Bundesminister der Verteidigung. Mit seiner langjährigen Erfahrung ist er ein praxisorientierter Berater für das systematische Anlegen und effiziente Umsetzen von Reden und Präsentationen, das optimale Verhalten in Diskussionen und den richtigen Umgang mit Journalisten.
Kurzvita:
Helmut H. Fischer war seit 1965 in der Bundeswehr, zuletzt als Oberst im Generalstabsdienst. 7 Jahre lang arbeitete er im Leitungsbereich des Bundesverteidigungsministeriums (Aufgaben: Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Planungsstab), zuletzt zweieinhalb Jahre als Redenschreiber für Bundesminister Dr. Stoltenberg. Dem anschließenden Besuch des NATO-Defence College in Rom folgte ein 4-jähriger USA-Aufenthalt. 1997-2004 leitete er die Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr. Dort realisierte er u.a. ein neues monatliches Printmagazin und baute das Bundeswehrfernsehen auf. Seit Januar 2005 arbeitet Fischer als freiberuflicher Redenschreiber und Autor sowie als Kommunikations- und Medienberater. Er ist Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS).
Helmut H. Fischer entwirft und überarbeitet auch Ihre Texte und Reden. Nähere Informationen finden Sie im Bereich "Reden und Texte" unserer Homepage.
Kurz-Interview mit Helmut H. Fischer
Ist der Macht des Wortes noch zu trauen? »Eine Binsenweisheit des Medienzeitalters lautet: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." In der Tat ist die situative Wirkung bildlicher Eindrücke hoch. Aber es sind letztlich flüchtige, weil ständig neu überlagerte Eindrücke. Ob in Kultur, Religion, Politik oder Wirtschaft - die Macht des Wortes bleibt auch im Zeitalter der ungehemmten Bilderflut ungebrochen.«
Was ist Ihr bester Kommunikations-Tipp? »Ich halte es mit Frère Roger, dem früheren Prior der Gemeinschaft von Taizé: "Es ist wichtiger, den Anderen zu verstehen, als selbst verstanden zu werden." Das ist für mich so etwas wie die Goldene Regel der Kommunikation.«
Wie lautet Ihr Motto? »Es kommt nie so gut wie erhofft, aber auch nie so schlimm, wie befürchtet!«
Wie steht es momentan um die deutsche Rede-Kultur? »In der öffentlichen Rede dominiert unübersehbar eine Neigung zu floskelreicher Unbestimmtheit und Anpassung an das, was man als öffentliche Befindlichkeit wahrnimmt. Beispielhaft Politiker und Verbandsvertreter, die auf jede Meinungsumfrage wie Kavalleriepferde beim Hornsignal reagieren.«